Biologische Kybernetik


Die Biokybernetik ist die Wissenschaft, die sich mit den Steuerungs- und Regelungs­vorgängen in Organismen und Ökosystemen beschäftigt. 

 

Bezogen auf unseren Körper ist das z.B. die Regulierung unserer Körpertemperatur,  unseres osmotischen Gleichgewichts (d.h. der Elektrolyte) im Blut,  unseres Säure-Basenhaushalts oder unseres Hormonsystems. Ziel dieser Regulierung ist die Selbsterhaltung durch Selbstreparatur.

 

Der Chemiker Frederic Vester (1925 - 2003) definierte hierzu Grundregeln:

 

Ein System ist eine Gesamtheit von Elementen, die so aufeinander bezogen oder miteinander verbunden sind und in einer Weise so interagieren, dass sie als eine aufgaben-, sinn- oder zweckgebundene Einheit angesehen werden können. Dabei ist zu beachten, dass der lebende Mensch mehr ist als die Summe seiner Einzelteile – die ist nämlich bei Toten und Lebenden gleich.

Die Aufgabe bzw. die Funktion des Systems stellt neben Form, Material und der Struktur ein wesentliches Charakteristikum dar.

 

Unerläßlich dabei ist der Mechanismus der Rückkopplung bzw. des Feedbacks: In informationsverarbeitenden Systemen wird dabei ein Teil der Ausgangsgröße auf den den Eingang des Systems zurückgeführt, um das System regulieren zu können. 

 

Die hierarchische Beziehung zwischen unserem Hypothalamus, Hormon- und Nervensystem mit positiver (+) und negativer (-) Rückkopplung dient hier als anschauliches Beispiel.


Eine weitere Grundregel ist das Verwenden der Symbiose (griech. Zusammenleben). Dabei  wird die Verschiedenartigkeit von Partnern zu deren beider Vorteil genutzt. Ein Beispiel hierzu ist die Besiedelung unseres Magen-Darm-Traktes durch nützliche Bakterien oder das notwendige Bestäuben von Bäumen und Sträuchern durch andere Spezies.

 

Die kybernetische Medizin betrachtet also den Menschen in seiner Gesamtheit und greift auf dessen physikalisches und elektrisches Informationssystem zu. Im Gegensatz zur Schulmedizin, die den Menschen auf seine biochemische Ebene reduziert und vor allem hier therapiert.

 

Es ist mir persönlich ein Anliegen die kybernetische – bzw. die Schulmedizin nicht mit richtig oder falsch zu bewerten, sondern begreiflich zu machen, dass es eine physikalische und eine chemische Medizin gibt, die sich zum Wohle der Patienten allmählich annähern und vereinen sollte.

 


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Dipl.-Ing. Michaela Waigel

Heilpraktikerin